Stärken von KI-Kompetenz und Transparenz
Bei Workday betrachten wir KI-Kompetenz als eine zentrale Fähigkeit. Damit unser Team für diese neue Ära bestens aufgestellt ist, haben wir „EverydayAI“-Learning-Programme gestartet und ein spezielles Netzwerk von KI-Champions ins Leben gerufen. Über diese Communitys teilen wir bewährte Muster und Schutzmechanismen im gesamten Unternehmen. Das hilft unseren Teams, standortübergreifend zu denken und ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, wie sich Lösungen entwickeln lassen, von denen möglichst viele profitieren.
Dieses Bekenntnis zur Transparenz gilt auch direkt für unsere Kunden. Wir machen unsere Technologie für Sie verständlich und kontrollierbar – mit KI-Factsheets, produktinternen Hinweisen und leicht verständlichen Offenlegungen zur generativen KI. Mit einem klaren Fokus auf Transparenz und verständliche Kommunikation geben wir unseren Kunden die Sicherheit, intelligente und fundierte Entscheidungen zur Nutzung von KI zu treffen. Damit bleibt Innovation stets im Einklang mit Integrität und Vertrauen.
Politische Prioritäten für ein robustes, praxistaugliches KI-Gesetz der EU
Workday hat sich in Europa und weltweit stets für eine ausgewogene KI-Politik eingesetzt. Dabei spielen wir eine konstruktive Rolle, indem wir uns beispielsweise für realistische Zeitpläne einsetzen, die sich an der Verfügbarkeit der erforderlichen technischen Standards orientieren. Wir befürworten risikobasierte Ansätze, klare Verantwortlichkeiten in der KI-Wertschöpfungskette und bewährte Lösungen für mehr Rechenschaftspflicht. Unser Beitritt zum EU-KI-Pakt im Jahr 2024 war eine wichtige Gelegenheit für Workday: Wir konnten zeigen, mit welchen konkreten Schritten wir die Standards für das KI-Gesetz der EU erfüllen, und unsere Best Practices zur Förderung von KI-Kompetenz teilen.
Damit das KI-Gesetz sowohl Vertrauen stärkt als auch Innovationen fördert, halten wir diese Prioritäten für unerlässlich.
Notwendig sind bessere Leitlinien für die Klassifizierung von Hochrisiko-KI, für Transparenzmaßnahmen sowie für die Verzahnung von KI-Gesetz und DSGVO. Klare Vorgaben sind entscheidend, um Rechtssicherheit zu schaffen und eine branchenübergreifend einheitliche Umsetzung zu ermöglichen.
Zweitens sollten die Anforderungen an Wasserzeichen und die Integrität von Inhalten weiterhin risikobasiert und verhältnismäßig bleiben. Politische Entscheidungsträger sollten zwischen irreführenden Inhalten wie Deepfake-Videos und risikoärmeren Textinhalten im B2B-Bereich unterscheiden.
Drittens sollte die EU davon absehen, weitere, sich überschneidende KI-Sonderregeln einzuführen. Letztere erhöhen vor allem die Komplexität, ohne echte Verbesserungen zu bieten. Ein solides KI-Gesetz sollte von allen Mitgliedstaaten und dem KI-Büro der EU gezielt umgesetzt und konsequent durchgesetzt werden.