Bedenken Sie, wie schnell der Durchbruch von gestern zur Selbstverständlichkeit von heute wird. Personalverantwortliche in ganz Europa müssen langfristige Plattformentscheidungen treffen, die prägen, wie Menschen arbeiten, sich entwickeln und erfolgreich sein können. Nur wenige Entscheidungen wirken so tief in eine Organisation hinein. Die Wahl eines HR-Systems bestimmt nicht nur Prozesse oder Compliance. Sie definiert die Architektur der Arbeit selbst und beeinflusst nachhaltig, wie Unternehmen Talente gewinnen, Mitarbeitende befähigen und auf Umbrüche reagieren.
Vor diesem Hintergrund ist das Fosway 9-Grid™ für viele europäische Entscheidungsträger zu einem unverzichtbaren Orientierungsrahmen geworden. Und genau deshalb hat auch die erneute Auszeichnung von Workday als „Strategic Leader Excelling Higher“. Zum zehnten Mal in Folge seit der ersten Veröffentlichung des Fosway 9-Grid™. Eine besondere Bedeutung. Sie steht nicht für Momentaufnahmen, sondern für langfristige Führungsstärke in einem Markt, der sich stetig neu erfindet.
Das fünfdimensionale Bewertungsmodell von Fosway liefert dafür eine bewusst kontextualisierte, pragmatische Perspektive. Anbieter werden nicht nur nach aktueller Leistungsfähigkeit oder Zukunftspotenzial bewertet, sondern ebenso nach Marktpräsenz, Gesamtbetriebskosten und. Entscheidend. Ihrer Entwicklung über Zeit.
Im aktuellen Cloud HCM 9-Grid™ wird Workday erneut als „Strategic Leader Excelling Higher“ positioniert. Die zehnte Auszeichnung in Folge unterstreicht dabei zwei Dinge zugleich. Beständigkeit und Dynamik. Dieses Prädikat hat Gewicht. Nicht wegen des Labels selbst, sondern wegen dessen, was sich dahinter verbirgt. Die Analyse zeigt sowohl den aktuellen Zustand des Marktes als auch, wie europäische Unternehmen das Personalwesen strategisch neu ausrichten.
Über Rankings hinaus. Die Philosophie des Fosway 9-Grid™
Im Kern der Fosway-Methodik steht eine leise, aber wirkungsvolle Überzeugung. „Alle neun Zonen haben ihren Wert“, wie die Fosway Group selbst betont. Das 9-Grid™ ist kein Instrument zur Vereinfachung komplexer Entscheidungen, sondern ein Rahmen, der dazu einlädt, bessere Fragen zu stellen. Welches Verhältnis von Nutzen und Kosten ist für uns tragfähig. Welche Art von Entwicklung brauchen wir. Schnelle Innovation oder verlässliche Reife.
Diese Haltung spiegelt die Realität des europäischen Marktes wider. Unterschiedliche regulatorische Anforderungen, vielfältige Sprachen und Kulturen, stark variierende digitale Reifegrade. Ein Bewertungsmodell, das Kundenerfahrungen, reale EMEA-Implementierungen und differenzierte Kostenbetrachtungen einbezieht, ist besser geeignet, Führungskräfte durch diese Komplexität zu führen als eindimensionale Rankings.
Die sich wandelnde europäische HR-Tech-Landschaft
Der Fosway 9-Grid™-Bericht 2025 verortet seine Analyse klar in einem größeren Transformationszusammenhang. Mehrere Entwicklungen stechen dabei besonders hervor.
Erstens: Konsolidierung und Ökosystembildung. Große Suiten erweitern ihr Angebot gezielt um angrenzende Module wie Payroll oder Workforce Management. Der Raum für isolierte Einzellösungen wird enger.
Zweitens: Die Mitarbeitererfahrung gerät unter Druck. Trotz jahrelanger Investitionen räumen viele Organisationen ein, dass ihre HR- und EX-Stacks den Erwartungen der Mitarbeitenden weiterhin hinterherhinken.
Drittens: Der Fortschritt hängt zunehmend von KI-Fähigkeiten innerhalb der Plattformen ab. Erwartet werden konsistente, nachvollziehbare Ergebnisse in Bereichen wie Vergütung, Zeitwirtschaft und Kommunikation. Nicht punktuelle Automatisierung, sondern systemische Intelligenz.
Viertens: KI entwickelt sich vom Hype zum strukturellen Redesign. HR-Führungskräfte erwarten keine Experimente mehr, sondern messbaren Mehrwert. Gleichzeitig erkennen sie, dass die eigentliche Herausforderung in der Neugestaltung von Arbeit liegt. Welche Aufgaben übernehmen KI-Agenten. Welche bleiben beim Menschen. Und wie unterscheiden sich diese Entscheidungen je nach Funktion und Land.
Fünftens: Kompetenzen rücken ins Zentrum. Der Fokus verschiebt sich von der bloßen Erfassung hin zur aktiven Planung. Gefragt sind validierte Skill-Daten, die direkt mit Aufgaben, Qualifikationen, Workforce-Planung und Vergütungstransparenz verknüpft sind. Nicht nur mit Dashboards.
Sechstens: Regulierung wird zum Designfaktor. Mit dem EU-KI-Gesetz und der Entgelttransparenz-Richtlinie ab 2026 werden Erklärbarkeit, menschliche Kontrolle und auditfähige Datenstrukturen zu echten Wettbewerbsdifferenzierern.
Zusammengenommen markieren diese Entwicklungen einen klaren Wendepunkt. Fragmentierte, historisch gewachsene HR-Systemlandschaften stoßen an ihre Grenzen. Gefragt sind integrierte Architekturen. Systeme, die Mitarbeitendendaten ganzheitlich zusammenführen, Intelligenz in jede Interaktion einbetten, regionale Unterschiede berücksichtigen und von Beginn an prüfbar bleiben.
Die strategische Führungsrolle von Workday
Die wiederholte Positionierung von Workday als strategischer Marktführer basiert aus Sicht von Fosway auf mehreren Faktoren.
Zunächst auf der technologischen Architektur. Eine Datenbasis, ein Sicherheitsmodell, eine konsistente Nutzererfahrung. Diese Einheitlichkeit reduziert Komplexität, schafft Vertrauen und beschleunigt Innovation ebenso wie tiefere Analysen.
Hinzu kommen gezielte Investitionen in KI und Kompetenzen. Mit Workday Illuminate wird „Total Workforce Intelligence“ ermöglicht. Ein zentraler Baustein für den Übergang zu kompetenzbasierten Organisationen.
Und schließlich die starke Präsenz in Europa. Während einige Anbieter hier nur punktuell vertreten sind, hat Workday in der gesamten EMEA-Region Skalierung, Referenzen und Glaubwürdigkeit aufgebaut.
Für Organisationen mit stark fragmentierten HR-Landschaften ist das mehr als ein abstrakter Vorteil. Siemens Healthineers etwa entschied sich für Workday, um über 500 HR-Systeme weltweit zu vereinheitlichen. Die Logik dahinter war schlicht. Komplexität bremst Agilität. Und nur integrierte Systeme können Compliance und Innovation zugleich in großem Maßstab ermöglichen.
Wenn die erste Phase der HR-Technologie von der Digitalisierung von Prozessen geprägt war und die zweite von Analytics, dann steht die dritte Phase im Zeichen von Kompetenzen. Klassische Rollenmodelle werden der fluiden Realität moderner Arbeit nicht mehr gerecht. Studien von Deloitte und anderen zeigen klar. Unternehmen müssen zu skillbasierten Modellen übergehen, die kontinuierliches Lernen, Umschulung und Mobilität unterstützen.
Die Skills Cloud von Workday und KI-gestützte Analysen spielen in diesem Wandel eine zentrale Rolle. Aashna Kircher, Group General Manager für oCHRO-Produkte bei Workday, brachte es kürzlich auf den Punkt. Über 70 Prozent der Workday-Kunden nutzen bereits Funktionen von Workday Illuminate. Damit entsteht eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI. Basierend auf realen Arbeitserfahrungen.
Durch die Verknüpfung von Leistungs-, Lern- und Mobilitätsdaten erhalten Unternehmen ein dynamisches Bild der Fähigkeiten ihrer Belegschaft. In Branchen mit akutem Fachkräftemangel kann genau diese Transparenz über Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.
Implikationen für HR-Führungskräfte
Was lässt sich daraus für HR-Führungskräfte in Europa ableiten.
- Kontext schlägt Ranking. Das 9-Grid™ sollte nicht als Bestenliste gelesen werden, sondern als Instrument zur Passungsprüfung. Zur eigenen Komplexität, zum Kostenprofil, zur kulturellen Realität.
- Denken Sie in Fähigkeiten, nicht in Rollen. KI-gestützte Kompetenzintelligenz wird zur Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit. Systeme, die diesen Wandel nicht unterstützen, altern schnell.
- Vertrauen ist nicht verhandelbar. Transparente Governance, frühe Einbindung von Stakeholdern und nachweisbarer Mehrwert entscheiden über Akzeptanz. Technologie ermöglicht Veränderung. Vertrauen macht sie wirksam.
- Achten Sie auf Entwicklung, nicht nur auf Status quo. Die Fähigkeit eines Anbieters zu innovieren, zu skalieren und sich anzupassen, ist ebenso entscheidend wie seine aktuelle Marktposition.
Das Fosway 9-Grid™ macht deutlich. HR-Technologieentscheidungen sind keine einmaligen Beschaffungen. Sie sind architektonische Wetten auf die Zukunft der Arbeit. Sie beeinflussen Resilienz, Anpassungsfähigkeit und Attraktivität für kommende Generationen.
In einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit, demografischer Verschiebungen und rasanter KI-Entwicklung ist die Richtung klar. Europäische Unternehmen brauchen integrierte, intelligente und menschenzentrierte Systeme. Dass Workday im Cloud-HR-9-Grid™ seit der ersten Veröffentlichung zehnmal in Folge als strategischer Marktführer ausgezeichnet wurde, verweist genau auf diese Kontinuität in der Weiterentwicklung.
Die Zukunft des Personalwesens entsteht dort, wo Technologie menschliches Potenzial verstärkt, Daten Vertrauen schaffen und Organisationen handlungsfähig bleiben. Auch dann, wenn die nächste Disruption nicht lange auf sich warten lässt.