Die Erfahrungen von Mitarbeitenden mit Kundenkontakt verstehen
Mitarbeitende mit Kundenkontakt arbeiten direkt mit Kundinnen, Klienten oder Patientinnen. Ihre Aufgaben verlangen physische Präsenz. Der Großteil ihres Arbeitstags findet vor Ort statt.
Sie tragen Branchen wie Einzelhandel und Gastgewerbe. Ebenso Gesundheitswesen, öffentlicher Dienst und soziale Einrichtungen. Viele von ihnen haben keinen festen Schreibtisch. Kein eigenes Büro. Wer mobil arbeitet und gleichzeitig Kundinnen oder Klienten betreut, gehört ebenfalls zur Frontline.
Oft sind sie der erste Berührungspunkt in der Customer Journey. Was sie sagen, wie sie auftreten, wie gut sie informiert sind, prägt das Bild des Unternehmens. Ihre Arbeit beeinflusst unmittelbar, wie Kundinnen und Kunden das Unternehmen erleben.
Digitale Werkzeuge machen hier einen Unterschied. Studien zeigen, dass Mitarbeitende mit produktivitätssteigernder Technologie deutlich engagierter sind. 158 Prozent höheres Engagement. 61 Prozent höhere Bereitschaft, im Unternehmen zu bleiben. Gerade in Bereichen mit hoher Belastung und überdurchschnittlicher Fluktuation zählt das.
Was brauchen Mitarbeitende mit Kundenkontakt konkret?
Mobile HR-Selbstbedienung. Zugriff auf Gehaltsabrechnung, Dienstpläne, Urlaubsanträge, Sozialleistungen und Richtlinien.
Direkte Kommunikation mit Führungskräften und Teams. Updates, Schichtnotizen, Ankündigungen, Nachrichten in beide Richtungen.
Lern- und Onboarding-Module. Kurze, mobile Trainings, die sich zwischen zwei Aufgaben absolvieren lassen.
Unterstützung im Arbeitsalltag. Checklisten, Genehmigungen, Meldung von Vorfällen.
Schicht- und Einsatzplanung. Schichten einsehen, tauschen, Änderungen anfragen, Verfügbarkeit bestätigen.
Feedback-Tools. Kurze Umfragen, Rückmeldungen an HR oder Vorgesetzte.
Ein durchdachtes mobiles Set an Werkzeugen hält Mitarbeitende verbunden. Auch ohne festen Arbeitsplatz. Sie wissen, was erwartet wird. Sie können reagieren. Das gibt Sicherheit im Alltag. Klare Kommunikation reduziert Überlastung, Unsicherheit und das Gefühl, außen vor zu sein.
Eine starke mobile Erfahrung für die Frontline aufbauen
Frontline-Mitarbeitende wechseln zwischen Standorten, Filialen oder Stationen. Ihre digitale Erfahrung ist deshalb fast immer mobil.
Eine gute mobile Lösung besteht nicht nur aus Funktionen. Führungskräfte müssen sie in den Arbeitsalltag einbinden. Teams müssen wissen, wofür sie die Tools nutzen. Nur dann entfalten sie Wirkung im täglichen Betrieb.
Die passenden Anwendungen bereitstellen
Native Apps werden direkt für iOS oder Android entwickelt. Sie laufen schnell. Sie funktionieren auch offline. Sie greifen vollständig auf Gerätefunktionen zu. Für Schichtplanung, Urlaubsanträge, HR-Self-Service, kurze Trainings oder direkte Kommunikation sind sie gut geeignet.
Web-Apps laufen im mobilen Browser. Sie sind günstiger in der Entwicklung. Dafür reagieren sie oft langsamer und bieten weniger Funktionen.
Hybride Apps verbinden beide Ansätze. In der Praxis übernehmen sie viele Einschränkungen der Web-Variante.
Für Teams an der Frontline zählt Verlässlichkeit. Geschwindigkeit. Klarheit. Native Apps sollten daher die Grundlage bilden. Web- oder Hybridlösungen können ergänzen, wenn es um weniger zeitkritische Aufgaben geht.